Donnerstag, 23.11.2017
Notarztwagen verunglückt (© (red.web-Print Publisher))

Autobumser

Mit inszenierten Unfällen hat ein weit verzweigtes Betrüger-Netzwerk aus der Region jahrelang Versicherungen betrogen. Die Kosten tragen die Versicherten. Das komplexe Verfahren schlägt sich nun in zahlreichen Gerichtsprozessen nieder.

Foto: (red.web-Print Publisher)

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Aschaffenburg 23.02.2016

Professioneller Betrug mit Autounfällen

Mit fin­gier­ten Un­fäl­len und ent­sp­re­chen­den Gu­t­ach­ten sol­len sie als Ban­de pro­fes­sio­nel­len Ver­si­che­rungs­be­trug be­gan­gen ha­ben: Drei Män­ner - zwei Brü­der, die mit Au­tos han­deln, und ein Kfz-Meis­ter - müs­sen sich des­halb der­zeit vor dem Land­ge­richt Aschaf­fen­burg ver­ant­wor­ten.

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Aschaffenburg 12.08.2016

Wie »Autobumser« in der Region Unfälle fingieren

Anonymer Brief bringt Ermittlungen der Aschaffenburger Behörden ins Rollen

Mit inszenierten Unfällen hat ein weit verzweigtes Betrüger-Netzwerk aus der Region jahrelang Versicherungen betrogen. Die Kosten tragen die Versicherten. Das komplexe Verfahren schlägt sich nun in zahlreichen Gerichtsprozessen nieder.

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Archiv / Sonstiges 12.08.2016

Hintergrund: Unfälle und Schadenshöhen

Die Au­to­bum­ser be­die­nen sich drei­er Mög­lich­kei­ten, um Un­fäl­le vor­zu­täu­schen. Die An­kla­ge be­sch­reibt fol­gen­de Vor­ge­hens­wei­sen:
1.Ein Fah­rer sorgt al­lein­be­tei­ligt für ei­nen Scha­den: Ei­nen Opel setzt ei­ner der Män­ner laut An­kla­ge in ei­ner Aus­fahrt der A 3 ge­gen die Leit­plan­ke. Die Ver­si­che­rung zahlt 6200 Eu­ro. Bei die­ser Un­fall­art gibt es laut Po­li­zei die größ­te Ge­winn­span­ne.

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Aschaffenburg 12.08.2016

»Jeder zehnte Kfz-Schadensfall mit Anzeichen einer Manipulation«

Fingierte Unfälle schwer erkennbar

Was wie ei­ne be­son­de­re Be­trugs­ma­sche in Aschaf­fen­burg und Um­ge­bung an­mu­tet, ist kein Ein­zel­fall. Der Ge­samt­ver­band der deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV) greift das Phä­no­men »Au­to­bum­ser« aus­führ­lich auf sei­ner In­ter­net­sei­te auf: »Die Ver­si­che­rungs­bran­che geht da­von aus, dass et­wa je­der zehn­te Kfz-Scha­dens­fall ty­pi­sche An­zei­chen ei­ner Ma­ni­pu­la­ti­on auf­weist«, heißt es dort.

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Aschaffenburg 31.10.2015

Vater und Söhne prügeln Verwandten fast zu Tode

Blutiger Ostersonntag: Urteil nach sieben Monaten Verhandlungsdauer

Schluss­s­trich un­ter ei­nen lan­ge schwe­len­den Fa­mi­li­en­st­reit, der am Os­ter­sonn­tag 2014 blu­tig es­ka­liert ist: Ein 61-Jäh­ri­ger muss we­gen ver­such­ten Tot­schlags fünf Jah­re ins Ge­fäng­nis, sei­ne 25 und 37 Jah­re al­ten Söh­ne wur­den vom Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richt we­gen ge­fähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung zu drei Jah­ren und vier Mo­na­ten so­wie zwei­ein­halb Jah­ren ver­ur­teilt.

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Aschaffenburg 30.10.2015

Vater und Söhne prügeln Verwandten fast zu Tode – Mehrjährige Haft

Urteil im Prozess um "blutigen Ostersonntag"

Drei Männer – ein Vater und seine beiden Söhne – haben am Ostersonntag 2014 in Aschaffenburg einen Verwandten brutal angegriffen und beinahe getötet. Hintergrund war ein seit langem schwelender Familienstreit. Nach mehr als sieben Monaten ist der Prozess mit dem Urteil am Freitag zu Ende gegangen.

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Aschaffenburg 30.10.2015

Blutiger Ostersonntag: Freispruch?

Die Ver­tei­di­ger plä­d­ie­ren auf Frei­spruch: Bei der blu­ti­gen Au­s­ein­an­der­set­zung am Os­ter­sonn­tag 2014 (wir be­rich­te­ten) hät­ten sich ih­re Man­dan­ten nur ge­gen ei­nen An­griff ver­tei­digt. So sag­ten das die An­wäl­te der 61- und 25-jäh­ri­gen An­ge­klag­ten in der Ver­hand­lung vor dem Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richt. Nach ih­rer Dar­stel­lung war das Op­fer der ei­gent­li­che Ag­gres­sor.

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Aschaffenburg 24.10.2015

Blutiger Ostersonntag: Haftstrafe oder Freispruch?

Im Pro­zess um den blu­ti­gen Os­ter­sonn­tag 2014 ha­ben an die­sem Frei­tag die Pläd­o­y­ers der Pro­zes­s­par­tei­en be­gon­nen: Ober­staats­an­walt Hel­mut Ha­sen­stab for­dert für die drei An­ge­klag­ten we­gen der At­ta­cke vom 20. April 2014 Haft­stra­fen von vier bis sechs Jah­ren. Die Ver­tei­di­ger plä­d­ie­ren auf Frei­spruch, al­len­falls Stra­fen, die zur Be­wäh­rung aus­ge­setzt wer­den kön­nen.

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Aschaffenburg 25.09.2015

"Blutiger Ostersonntag" - so läuft der Prozess in Aschaffenburg

Ältester Angeklagter streitet die Schuld ab

Hat das an­geb­li­che Op­fer die blu­ti­ge Au­s­ein­an­der­set­zung am Os­ter­sonn­tag 2014 an­ge­zet­telt und selbst an­ge­grif­fen?

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Aschaffenburg 16.09.2015

Blutiger Ostersonntag: Angeklagte sehen sich als Angegriffene

Prozess wegen versuchten Totschlags

Im Pro­zess um den blu­ti­gen Os­ter­sonn­tag 2014 weh­ren sich jetzt zwei der drei An­ge­klag­ten ge­gen die Vor­wür­fe der Staats­an­walt­schaft: Wahr sei nur, dass es die Au­s­ein­an­der­set­zung in der Aschaf­fen­bur­ger In­nen­stadt ge­ge­ben ha­be - doch sei­en sie da­bei die An­ge­grif­fe­nen ge­we­sen, lässt der 36-Jäh­ri­ge sei­nen An­walt er­klä­ren.

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Aschaffenburg 31.07.2015

Nach blutiger Auseinandersetzung: Opfer sagen vor Landgericht aus

Familien-Krieg eskalierte 2014 in der Aschaffenburger Innenstadt

»Es war ein Hor­rors­ze­na­rio.« Auch mehr als ein Jahr nach der blu­ti­gen At­ta­cke am Os­ter­sonn­tag 2014 (sie­he Hin­ter­grund) zeigt sich der 24-jäh­ri­ge Meh­met A. vor dem Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richt ge­schockt von dem, was die drei An­ge­klag­ten mit­ten in der Aschaf­fen­bur­ger In­nen­stadt an­ge­rich­tet ha­ben.

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Aschaffenburg 21.05.2015

Blutiger Ostersonntag: Wie wahr sind die Aussagen der Zeugen?

Vi­el­leicht sind die An­ge­klag­ten ja gut be­ra­ten, nach dem blu­ti­gen Os­ter­sonn­tag 2014 zu den Vor­wür­fen der Staats­an­walt­schaft (sie­he Hin­ter­grund) zu schwei­gen. Die an­geb­li­chen Op­fer ha­ben im Pro­zess vor dem Aschaf­fen­bur­ger Land­ge­richt noch nicht aus­ge­sagt. Die meis­ten Zeu­gen tun sich schwer, die Ak­tio­nen den drei An­ge­klag­ten zu­zu­ord­nen.

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Aschaffenburg 14.04.2015

Blutige Fehde an Ostern 2014: War zweites Messer im Spiel?

Es war ein gro­ßer Tu­mult beim blu­ti­gen Fa­mi­li­en­st­reit am Os­ter­sonn­tag 2014 in der Aschaf­fen­bur­ger In­nen­stadt: Drei Män­ner - ein 60-Jäh­ri­ger und sei­ne 36 und 24 Jah­re al­ten Söh­ne - ste­hen seit Mit­te März we­gen ver­such­ten Tot­schlags vor dem Land­ge­richt. Sie sol­len ver­sucht ha­ben, ei­nen 56-jäh­ri­gen Ver­wand­ten um­zu­brin­gen.

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Aschaffenburg 21.04.2014

Blutiger Angriff auf offener Straße

Messerstecherei in Aschaffenburger Innenstadt

Solche Szenen kennen Aschaffenburger sonst nur aus dem Fernsehen: Mitten in der Stadt und vor den Augen vieler Passanten hält ein Auto neben einem Fußgänger. Mehrere Männer springen aus dem Wagen, fallen über den Fußgänger her, treten und verprügeln ihn.

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Aschaffenburg 23.04.2014

Messerstecherei: Wer ist Opfer, wer ist Täter?

Sch­reie und Schlä­ge, Trit­te und Sti­che - auf of­fe­ner Stra­ße und vor den Au­gen vie­ler Pas­san­ten: Auch zwei Ta­ge nach der Mes­ser­s­te­che­rei in der Aschaf­fen­bur­ger In­nen­stadt war ges­tern un­klar, was ge­nau am Sonn­ta­g­a­bend auf der Gold­ba­cher Stra­ße pas­siert ist und wer An­g­rei­fer und wer Op­fer ist. Al­le fünf Be­tei­lig­te, dar­un­ter zwei Schwer­ver­letz­te, sind Ver­wand­te - da ge­stal­ten sich Ver­neh­mun­gen er­fah­rungs­ge­mäß zäh.

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Aschaffenburg 22.04.2014

Nach Messerstecherei Hintergründe weiterhin unklar – Zeugen gesucht

Presseerklärung des Polizei Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg

Noch immer nicht geklärt sind die Hintergründe der Messerstecherei am Sonntagabend in der Aschaffenburger "Goldbacher Straße". "In Frage steht, ob der 55-Jährige das Auto tatsächlich gestoppt und die Insassen attackiert hat", sagt die Polizei. Die Ermittler suchen weiterhin Zeugen.

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Aschaffenburg 22.04.2014

Blutige Ostern in Aschaffenburg: Sechs Verletzte

Von ei­nem fried­li­chen Os­ter­fest kann kei­ne Re­de sein: Bei zwei Mes­ser­s­te­che­rei­en sind am Wo­che­n­en­de in Aschaf­fen­burg sechs Män­ner ver­letzt wor­den, drei von ih­nen schwer. Im ers­ten Fall es­ka­lier­te ei­ne Ei­fer­suchts­sze­ne un­ter Be­kann­ten im Stadt­teil Nilk­heim. Im zwei­ten Fall gip­fel­te auf of­fe­ner Stra­ße in der In­nen­stadt wohl ei­ne Fa­mi­li­en­feh­de in ei­ner film­rei­fen Au­s­ein­an­der­set­zung.

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Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft 21.04.2014

Nach Messerstecherei in Aschaffenburger Innenstadt: Polizei sucht Smartphone-Aufnahmen

Nach der Messerstecherei auf in der Aschaffenburger Innenstadt am Sonntagabend sind die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg in vollem Gange. Im Laufe des Montags wurden zwei der Festgenommenen dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Gegen beide ergingen Haftbefehle. Derweil sucht die Polizei nach Zeugen, die das Geschehen mit dem Smartphone filmeten.

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