Montag, 23.10.2017

Anschlag von Paris

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Aschaffenburg 09.01.2015

»Ihr werdet der Komik nicht Herr«

Anschlag von Paris

»Es le­be der Witz. (...) Und für al­le, die ihn nicht mö­gen, soll­te mehr denn je gel­ten: Er­tragt ihn oder igno­riert ihn. Ihr wer­det der Ko­mik nicht Herr!« (Che­f­re­dak­teur des Frank­fur­ter Sa­ti­re­ma­ga­zins Ti­ta­nic am Don­ners­tag zu dem An­schlag in Pa­ris).

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Aschaffenburg 09.01.2015

Mario Lars: »Ich pflanze mir keine Schere in den Kopf«

Unser Karikaturist im Interview

Sei­ne Fi­gu­ren mit den lan­gen Na­sen sind zu ei­nem Mar­ken­zei­chen un­se­rer Sei­te 3 ge­wor­den. Ka­ri­ka­tu­rist Ma­rio Lars (50), der für vie­le Me­di­en ar­bei­tet, will sich durch die Mor­de an den fran­zö­si­schen Kol­le­gen von »Char­lie Heb­do« beim Zeich­nen nicht ein­schüch­t­ern las­sen - und, trotz sei­ner Zeich­nung oben, kei­ne schuss­si­che­re Wes­te kau­fen.

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Paris 09.01.2015

Brüder Kouachi in dringendem Tatverdacht

Anschlag von Paris

Nach dem Ter­ror­an­schlag auf das Sa­ti­re­ma­ga­zin »Char­lie Heb­do« hat die Sor­ge vor wei­te­ren At­ten­ta­ten Fran­k­reich in Sch­re­cken ver­setzt. Die Po­li­zei ver­folg­te am Don­ners­tag ei­ne hei­ße Spur in Nord­fran­k­reich, doch die ver­däch­ti­gen Brü­der Chérif (32) und Said Kou­a­chi (34) blie­ben auch weit über 30 Stun­den nach dem Ter­ror­akt mit zwölf To­ten flüch­tig.

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Paris 09.01.2015

Anschlag von Paris: Wenig Empörung in der arabisch-islamischen Welt

»Der wahre Islam lehnt terroristische Gewalttaten ab«

Die Em­pör­ung über den Ter­ror­an­schlag auf »Char­lie Heb­do« hält sich in der ara­bisch-is­la­mi­schen Welt in Gren­zen. Dass die Ara­bi­sche Li­ga und die Kai­ro­er Al-Az­har-Uni­ver­si­tät, die wich­tigs­te Au­to­ri­tät des sunni­ti­schen Is­lam, in eher knap­pen Ver­laut­ba­run­gen das Massa­ker in Pa­ris ver­ur­tei­len wür­den, war zu er­war­ten.

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Paris 09.01.2015

Ein schwerer Schlag für Frankreich

Terror stürzt Land tiefer in die Krise

Die ak­tu­el­le Aus­ga­be des fran­zö­si­schen Sa­ti­re­blatts »Char­lie Heb­do« ist ver­grif­fen. Ob die Pa­ri­ser Kult­zeit­schrift je­mals wie­der er­scheint, scheint nach der blu­ti­gen Ka­tastro­phe in den Räu­men der Re­dak­ti­on je­doch frag­lich. Al­lein acht Jour­na­lis­ten ster­ben im Ku­gel­ha­gel von kalt­blü­ti­gen Ter­r­o­ris­ten. Un­ter den Op­fern ist auch Re­dak­ti­ons­lei­ter Sté­p­ha­ne Ch­ar­bon­nier (47) alias Charb.

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Berlin 09.01.2015

Berlin trauert und sorgt sich um Sicherheit

Trauerflaggen an Bundesbehörden

Vor der fran­zö­si­schen Bot­schaft am Pa­ri­ser Platz in Ber­lin leg­ten am Don­ners­tag vie­le Men­schen Blu­men nie­der, stell­ten Ker­zen für die zwölf To­ten des Pa­ri­ser Ter­ror­an­schlags auf. Ei­ni­ge ver­harr­ten im stil­len Ge­den­ken, an­de­re reck­ten den Zet­tel mit dem Satz in die Höhe: »Je Suis Char­lie« - ich bin Char­lie.

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