Mittwoch, 23.08.2017

1. Weltkrieg

Artikel

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Wertheim 23.12.2014

Festtage im Schützengraben

Wertheimer schicken ihren Verwandten 1914 Winterkleidung an die Front

Au­gust 1914: Ju­belnd fah­ren die Trup­pen Kai­ser Wil­helms in den Krieg. Sch­nell wol­len sie die Fr­an­zo­sen schla­gen und bis Weih­nach­ten wie­der da­heim sein. Ein Trug­schluss, auch für vie­le Wert­hei­mer Kämp­fer. Ih­re Weih­nachts­post­kar­ten sind in der Aus­stel­lung »Klei­ne Stadt im Gro­ßen Krieg« des Graf­schafts­mu­se­ums do­ku­men­tiert.

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Marktheidenfeld 05.12.2014

Erlebnisse eines Soldaten im Ersten Weltkrieg

»In Treue fest - Der Markt­hei­den­fel­der Bild­hau­er Edu­ard Eschen­ba­cher, Ober­jä­ger im baye­ri­schen 2. Jä­ger-Ba­tail­lon Aschaf­fen­burg wäh­rend des Welt­krie­ges 1914 - 1918« heißt ei­ne neue Ver­öf­f­ent­li­chung des His­to­ri­schen Ve­r­eins Markt­hei­den­feld und Um­ge­bung.

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Haibach 15.11.2014

Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg

Ausstellung in Haibach

620 Män­ner aus Hai­bach, Grün­mors­bach und Dörr­mors­bach sind einst in den Ers­ten Welt­krieg ge­zo­gen. 99 von ih­nen teil­ten das Schick­sal von Jo­hann Theo­dor Zang und ka­men nicht mehr zu­rück.

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Miltenberg 08.08.2014

Heimatfront: Granaten fürs Heer, Frauenhaar für die Marine

Schuften für den Krieg in der Provinz

Der mo­na­te­lan­ge Kampf um die Fes­tung Vaux, an dem im Som­mer 1916 auch der Eschau­er Mar­tin Haas teil­nimmt, ist ei­ne von vie­len Ma­te­rial­schlach­ten des Ers­ten Welt­krie­ges. Am En­de sind je ei­ne hal­be Mil­li­on deut­scher und fran­zö­si­scher Sol­da­ten ge­fal­len. Den Kriegs­fu­ror be­legt ei­ne wei­te­re Zahl: 40 Mil­lio­nen Gra­na­ten wer­den in die­sen Ge­fech­ten bei Ver­dun ab­ge­feu­ert.

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Miltenberg 10.09.2014

Leere Töpfe an der Heimatfront

Schon bald nach Kriegsbeginn beherrscht Mangel den Alltag

Dass die Mäch­te der En­ten­te am län­ge­ren He­bel sa­ßen, be­kam das Deut­sche Reich schon kurz nach Kriegs­be­ginn zu spü­ren. Die im Au­gust 1914 ver­häng­te bri­ti­sche See­b­lo­c­ka­de schlug so­fort durch und traf die Be­völ­ke­rung hart. Da Deut­sch­land zu­vor ein Drit­tel der Nah­rungs­mit­tel im­por­tiert hat­te, kam es so­fort zu Man­gel und Preis­an­s­tieg, was letzt­lich in ei­ne sch­lim­me Hun­gers­not mün­de­te.

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Aschaffenburg 18.09.2014

Die Gestalt des Krieges

An die Ver­st­re­bun­gen ei­nes Sei­ten­schiffs in ei­ner un­heim­li­chen Ka­the­dra­le er­in­nern die Gän­ge des Forts Douau­mont, die der Künst­ler Robert Schnei­der auf ei­ner Koh­le­zeich­nung sei­nes Zy­k­lus »Ver­dun« dar­ge­s­tellt hat.

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Lohr 09.09.2014

Der Schulrekrut und seine Fibel

Im deut­schen Kai­ser­reich präg­te die pa­trio­tisch-mi­li­täri­sche Be­geis­te­rung na­he­zu al­le Le­bens­be­rei­che. Des­halb ist es auch nicht ver­wun­der­lich, dass selbst die Schul­an­fän­ger als »Schul­re­kru­ten« be­zeich­net wur­den - Re­krut war an sich da­mals wie heu­te die üb­li­che Be­zeich­nung des Sol­da­ten in der ers­ten Zeit der Aus­bil­dung. Ein­zel­hei­ten zu die­sem Ka­pi­tel der Schul­ge­schich­te sind im Sen­del­ba­cher Schul­mu­se­um zu er­fah­ren.

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Aschaffenburg 06.09.2014

»Einfach keine Lust, da mitzumachen«

Wie ein Karlstadter zum Kriegsgegner wurde

Un­mit­tel­bar vor Be­ginn des Ers­ten Welt­kriegs, in der Ju­li­kri­se 1914, saß ein Mann vom Un­ter­main an den Schalt­he­beln der deut­schen Rüs­tungs­in­du­s­trie: Wil­helm Mu­eh­lon, der 1913 zum kauf­män­ni­schen Di­rek­tor für Kriegs­ma­te­rial bei Krupp in Es­sen auf­ge­s­tie­gen war.

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Berlin/verdun 08.08.2014

Die Industrie des Tötens im 1. Weltkrieg

Hunderttausende von Verstümmelten und »Kriegszitterer«

Män­ner, die wie Es­pen­laub zit­tern und ein­fach nicht mehr da­mit auf­hö­ren. Sol­da­ten­ge­sich­ter, die zur Hälf­te weg­ge­schos­sen sind. Der Ers­te Welt­krieg war auch der ers­te in­du­s­tria­li­sier­te Waf­fen­gang - mit fürch­ter­li­chen Fol­gen. Ge­walt und Aus­maß sp­reng­ten die Di­men­sio­nen vor­an­ge­gan­ge­ner Krie­ge.

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Prio-2-Artikel 18.08.2014

»Alles versinkt um mich, und gute Werke entstehen von selber vor mir«

er Erste Weltkrieg wirkte wie ein Beschleuniger der Kunst

Als Pablo Picasso (1881 bis 1973) im Ersten Weltkrieg in Paris eine Kanone mit Tarnmuster sah, rief er nicht ohne Stolz aus: »Das waren wir, die das geschaffen haben!« Abstrakte Künstler hatten in den Jahren zuvor erstmals die Umrisse von Figuren in einer Gesamtstruktur aufgelöst. Diese Kenntnisse machten sich die Generäle im Krieg zunutze - beide Seiten engagierten Künstler für die Camouflage.

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Lohr 20.08.2014

Der Mann fällt im Krieg, Nazis vergasen seine Frau

In der Lohrer Familie Ott löst der Erste Weltkrieg eine Tragödie aus

Vor 100 Jah­ren kommt der ers­te Loh­rer im Ers­ten Welt­krieg ums Le­ben. Ei­ne Ku­gel trifft ihn am 19. oder 20. Au­gust bei Nan­cy in Fran­k­reich in den Bauch. And­reas Ott ist 24 Jah­re alt. Am 20. Au­gust ist er tot.Die sechs­jäh­ri­ge Katha­ri­na, die zwei­jäh­ri­ge Sa­bi­ne und die sie­ben Mo­na­te al­te Chris­ti­ne in Lohr ha­ben kei­nen Va­ter mehr, Kla­ra Ott kei­nen Mann mehr.

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Erster Weltkrieg 01.08.2014

»Man wird ein ganz nächtliches Tier«

Von Man­f­red Weiß

Sie hatten in der Schule gelernt, wie man Felder bewirtschaftet, auf der Ackerscholle Nutzpflanzen zum Gedeihen bringt, um am Ende die Früchte ihrer Arbeit zu ernten. Auf den Feldern, auf die sie nach der Schule kamen, ging es nicht um Blüte und Reife, sondern um Zerstörung und Tod.

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Kunst 15.08.2014

Der nackte Schmerz hinter der Fassade

Von Ste­fan Reis

Dem einen blieb das Elend erspart, in das Schlachten ziehen zu müssen: Als der Erste Weltkrieg seinen Anfang nahm, war Adalbert Hock schon 49 Jahre alt, sein Militärdienst als Freiwilliger beim 2. Aschaffenburger Jägerbataillon lag 30 Jahre zurück.

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Aschaffenburg 25.07.2014

Biene Maja kämpft gegen böse Hornissen

Sie sol­len dem Nach­wuchs als Un­ter­hal­tung die­nen und mit bun­ten Bil­dern er­f­reu­en - doch oft­mals sind Kin­der­bücher nicht so lus­tig, wie es den An­schein hat. So ver­steck­te der bri­ti­sche Au­tor Le­wis Car­roll (1832 bis 1898) in »Ali­ce im Wun­der­land« von 1865 bit­ter­bö­se Kri­tik an der vik­to­ria­ni­schen Ge­sell­schaft:

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Sarajevo 30.06.2014

Zwei Sichtweisen auf das Attentat

100 Jah­re nach dem At­ten­tat auf den ös­t­er­rei­chi­schen Thron­fol­ger Franz Fer­di­nand spal­tet die Er­in­ne­rung an die Tat die Men­schen in Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na.

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Sarajevo/berlin 27.06.2014

Als Europa im Blut ertrank

Der Ers­te Welt­krieg gilt als »Ur­ka­tastro­phe des 20. Jahr­hun­derts«, als Be­ginn ei­nes neu­en Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges, als »En­de der al­ten Welt«: Tat­säch­lich mar­kiert das mil­lio­nen­fa­che Tö­ten zwi­schen 1914 und 1918 ei­ne Epo­chen­wen­de. Als An­fangs­punkt der Tra­gö­d­ie steht das At­ten­tat auf den Thron­fol­ger Ös­t­er­reich-Un­garns, Erz­her­zog Franz Fer­di­nand, und des­sen Frau So­phie in Sa­ra­je­vo.

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Aschaffenburg 17.06.2014

Schockstarre statt Festjubel

In Würz­burg soll der 100. Jah­res­tag der Ein­g­lie­de­rung Un­ter­fran­kens nach Bay­ern ge­fei­ert wer­den - in gro­ßem Stil. Ein an­ge­neh­mer Pf­licht­ter­min für Lud­wig III. und sei­ne Ge­mah­lin Ma­rie The­re­se, denn da­bei kann sich das kö­n­ig­li­che Paar ganz volks­nah ge­ben. Doch dann kommt am 28. Ju­ni 1914 al­les ganz an­ders.

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Sarajevo 26.06.2014

Gavrilo Princip entzweit Stadt und Land

Sa­ra­je­vo - mit dem Na­men der Haupt­stadt von Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na dürf­ten vie­le Men­schen drei­er­lei ver­bin­den: Die fast vier­jäh­ri­ge Be­la­ge­rung wäh­rend des Bos­ni­en­krie­ges (1992-1995), die Olym­pi­schen Win­ter­spie­le 1984 und das At­ten­tat vom 28. Ju­ni 1914, an das die Stadt in die­sen Wo­chen an al­len Ecken und En­de er­in­nert. Nicht je­der ist da­mit ein­ver­stan­den und so wird des Er­eig­nis­ses ganz un­ter­schied­lich ge­dacht.

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